Diamant Ring
Ringe aus edlen Steinen und Metallen waren schon zu allen Zeiten begehrt und ein besonders Zeichen von Liebe, Würde und Macht. Heute gehören Ringe zwar zur Mode schlechthin, aber ein Zeichen von Zuneigung sind sie immer noch.
Der Ringkopf ist der Mittelpunkt dieses edlen Schmuckstückes und bietet viel Platz für Gestaltung und Design. Zur Schmuck- und Ringherstellung werden dabei noch immer gern farbige Diamanten verwendet die in einer Gold- oder Platinfassung natürlich herrlich zur Geltung kommen und ihren Glanz entfalten. Ganz gleich ob ein großer, solitärer Stein gefasst wird oder der Ring mit vielen kleinen Diamanten besetzt ist, er wird bei seiner Trägerin die Wirkung garantiert nicht verfehlen.
Bei Diamantringen gibt es neben der Steingröße und Farbe auch noch unterschiedliche Fassungsarten. Hier kennen wir zum Beispiel die altherkömmliche Spiegelfassung, die Kanalfassung und die Pavé-Fassung, um nur einige zu nennen.
Die Spiegel- oder abgedeckte Fassung, wie sie auch genannt wird, entstand im 18. Jahrhundert und wurde damals größtenteils in Silber oder Weißgold gearbeitet. Dabei wird der Stein am Rand von vier, sechs oder acht herausgearbeiteten Körnern gehalten. Die Fläche zwischen den Körnern wird poliert, daher der Name „Spiegelfassung“. Heute wird diese Technik bei Ringen oder anderen Schmuckstücken eher selten angewendet.
Die Pavé-Fassung wird ebenfalls überwiegend bei Ringen angewandt und bedeutet soviel wie gepflastert, dicht und fugenlos gefasst. Man nennt sie deshalb umgangssprachlich auch Pflasterfassung. Hierbei wird der Schmuckteil oder Schmuckkopf des Ringes dicht mit zahlreichen, kleinen Diamanten besetzt, was einen überaus reizvollen Anblick bietet und den Ring in vielen Fassetten funkeln lässt.